Hart Rudolf

Foto 1: Rudolf Hart, Foto 2: v.l.n.r. Rudolf Hart, Wilhelmine Hack, Maria Hack, Friederike Hack, Herr Haring

Geboren am: 4. Jänner 1913 in Graz, Schönaugürtel 21, Österreich
letzter Wohnort: Graz, Triesterstraße 85
Beruf: Mechaniker
Stand: ledig
Vater: Josef Hart, geb. 28.6.1870 in Bairisch-Kölldorf, Hausdiener, gest. 7.1.1954
Mutter: Aloisia Hart, geb. 8.5.1887 in St. Egidi in Windischbühel, Marburg, Hilfsarbeiterin
Eheschließung am 4.4.1904 in Graz
Geschwister: Schwester Amanda

Am 5.4.1932 aus der kathloischen Kirche ausgetreten
Gestorben am: 24. September 1942 im KZ Sachsenhausen

Die leibliche Schwester von Rudolf Hart kam eines Tages mit dem Fahrrad aus Graz nach Voitsberg zu Familie Albrecht und berichtete, sie wurde von der NS unter Druck gesetzt, ihren Bruder nach Graz zur Musterung zu bringen. Beim Abschied sagte er: “Nun, ich kann mich ja nicht immer verstecken, einmal muss es sein.”
Am 8.12.1939 wurde Rudolf Hart verhaftet und in die Haftstätte Graz/Landesgericht gebracht, wo er 3 Monate inhaftiert war. Im März 1940 wurde er nach Sachsenhausen überstellt. Seine Häftlingsnummer war 20476.
Er starb am 24. September 1942.

Aussage von Franz Reinbacher: “Rudolf Hart kam in ein Lager nach Berlin (?) von wo später seine blutbefleckten Kleider heimgesandt wurden, mit dem Vermerk, er sei an Ruhr gestorben.

Quellen:
Meldekartei Graz
Taufbuch I 1908 – 1914 – Graz-St. Josef

https://matriken.graz-seckau.at/flashbook?id=1577&currentPage=296

Eltern: Trauungsbuch XXVIII 1904 – 1909 – Graz-Hl. Blut

https://matriken.graz-seckau.at/flashbook?id=653&currentPage=18

Vater: Taufbuch XIV 1859 – 1871 – Trautmannsdorf

https://matriken.graz-seckau.at/flashbook?id=5231&currentPage=246

Gedenkstätte und Museum Archiv Sachsenhausen

 

 

Von |02. April 2013|Opferberichte|0 Kommentare

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