Mittenhuber Maria

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Geboren: am 6. Februar 1881 in Breitenau, Österreich
Verheiratet, 3 Kinder
Gestorben: im April 1945 auf dem Todesmarsch

Maria wurde am 6. Februar 1881 in Breitenau geboren. Sie war verheiratet und hatte 3 Kinder. Die Familie wohnte in unmittelbarer Nachbarschaft mit Familie Hauser und Familie Mollnhuber.
Am 21. Februar 1937 wird der Kirchenaustritt von Maria Mittenhuber in einem Zeitungsartikel bekannt gemacht:
Auszug: Steyrer Zeitung: 21. Februar 1937, Seite 11

„Laut Mitteilung der Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf vom 30. Jänner 1937 sind in Molln aus der katholischen Kirche ausgetreten:
Am 28. Oktober 1933 Alois Eder, Molln 18;
am 21. Dezember 1933 Maria Mittenhuber in Molln 33;
Cäcilia Mollnhuber in Breitenau 93;
am 23. Jänner 1934 Josef Unterbrunner in Ramsau 141;
am 20. Februar 1935 Johann Rettenbacher, Ramsau 162;
am 10. Mai 1936 Franziska Breinesberger in Ramsau.
Einige werden leider noch folgen.

6 Jahre KZ Ravensbrück

Maria Mittenhuber wurde am 15. Juni 1939 im KZ Ravensbrück eingeliefert und erhielt dort die Häftlingsnummer 1496.
Zusammen mit Maria Dürnberger harrte sie bis zum Frühjahr 1945 in Ravensbrück aus.
Im April 1945 trieben die Nationalsozialisten die halbwegs marschfähigen Häftlinge in Richtung Norden. Es waren 15.000 Häftlinge aus Ravensbrück und rund 33.000 aus Sachsenhausen, die krank, unterernährt und nur notdürftig gekleidet, täglich 40 km Fußmarsch auf sich nehmen mussten. Tausende starben oder wurden von der SS ermordet. Auch Maria Mittenhuber war den Anstrengungen nicht gewachsen und starb auf diesem Todesmarsch.

Quelle: Roland & Claudia Donabauer, „Für die Welt sind wir lebendig tot“ – Jehovas Zeugen aus Molln widerstehen dem NS-Regime, 2009

Die Marktgemeinde Molln errichtete 2003 für die Opfer aus Molln: Franz Bichler, Maria Dürnberger, Valentin Eder, Zäzilia Hauser, Maria Mittenhuber, Cäcilia Mollnhuber, Anton Spießberger, Franz Unterbrunner und Josef Unterbrunner ein Denkmal, das an die zivilen Opfer der NS-Gewaltherrschaft erinnern soll.

Von |17. Januar 2015|Opferberichte|0 Kommentare

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