Stecher Karl

Geboren: 1909
Geschwister: 4 Brüder (Willi, Sepp), 2 Schwestern
verheiratet mit: Luise, geb. Kröpel
Kinder: 3 Buben, 2 Mädchen
letzter Wohnort: Admont, Steiermark, Österreich
Gestorben: für tot erklärt, zu Kriegsende als vermisst gemeldet

Karl Stecher dürfte in Verbindung mit seiner Heirat mit Luise Kröpel in Kontakt mit Zeugen Jehovas gekommen sein. Wahrscheinlich wurde er erst kurz vor dem Krieg selbst ein Zeuge Jehovas.

1939 wurde in Admont eine Baracke für die Gebirgsjäger gebaut. Karl Stecher musste ebenfalls helfen. Als man ihm jedoch eine Waffe in die Hand drückte, verweigerte er den Dienst mit derselben. Er wurde verhaftet und in Berlin zum Tode verurteilt.

Seine Frau Luise litt sehr darunter und suchte Hilfe bei einem gewissen Herrn Schuhmann von Admont. Dieser reiste mit ihr nach Berlin und bewirkte dort eine Aufhebung des Todesurteils. Allerdings wurde er zur Strafkompanie versetzt. Er wurde von seinem Bruder Willi während des Krieges in Tirol bei den Pionieren bsucht. Am Ende des Krieges kam sein letztes Lebenszeichen aus Rumänien. Er schrieb einen ziemlich undeutlichen Brief an seine Frau, dass er jetzt nach Berlin zurückversetzt werden würde.
Von da an wurde er offiziell als vermisst und später für tot erklärt. Allerdings wird vermutet, dass sie dort von den Deutschen ermordet wurden.

Quellen: Frau Vielhaber (Tochter), Willi Stecher (Bruder), Ida Adelheid Baron (Schwägerin), Sepp Stecher (Bruder)

Von |20. Januar 2015|Opferberichte|0 Kommentare

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