The VIENNA PROJECT 2013-2014 “Spraying für Zeugen Jehovas”

  • Gedenkspruch vor dem Haus Pouthongasse, 1. offizielles Büro der Bibelforschervereinigung in Wien ab 1923
  • Hermine Liska und Karen Frostig Veranstaltungsinitiatorin
  • Gedenken an die Opfer mit dem Lila Winkel
  • Haus Pouthongasse 12, 1150 Wien, Erstes offizielles Büro der Internationalen Bibelforschervereinigung ab 1923
  • Studenten sprayen die Gedenkworte

Neues interaktives Mahnmal in Wien zum 75. Jahrestag des Anschlusses 1938

Gedenkveranstaltung: Donnerstag, 24. Oktober 2013, 16.00 Uhr vor dem Haus 1150 Wien, Pouthongasse 12

Leitsatz: WAS PASSIERT, WENN WIR VERGESSEN UNS ZU ERINNERN

Ab Ende Oktober wird in ganz Wien ein neues Gedenkprojekt für rund 6 Monate lang an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Ins Leben gerufen wurde The Vienna Project von Karin Frostig, Enkelin österreichischer Holocaust-Opfer. Das Projekt ist das erste öffentliche Mahnmal, das die verschiedenen Gruppen von Opfern in einem differenzierten Format darstellt und ihrer gedenkt. Diese Gruppen umfassen Juden, Roma und Sinti, Opfer der NS-”Euthanasie”, Homosexuelle, politisch Verfolgte und Dissidenten, Slowenische Partisanen und Zeugen Jehovas.

An 38 Orten in der ganzen Stadt Wien wird es auf den Gehwegen “Gedenk-Sprays” geben.

Spraying für Zeugen Jehovas

Am Donnerstag, dem 24. Oktober 2013, um 16.00 Uhr, findet vor dem 1. offiziellen Büro der Internationalen Bibelforschervereinigung in der Pouthongasse 12, 15. Bezirk, eine Gedenkveranstaltung statt.

Im Jahr 1939 gab es in Österreich rund 550 Bibelforscher-Mitglieder. Davon kamen 157 durch den Krieg ums Leben und 50 wurden wegen Wehrdienstverweigerung hingerichtet. Sie waren Märtyrer für ihren Glauben an Gott. Jehovas Zeugen waren die einzige religiöse Gruppe, die sich von Anfang an geschlossen gegen den Nationalsozialismus stellte, und sie waren auch die einzige religiöse Gruppe, die mit einem eigenen Stigma gekennzeichnet waren, dem LILA WINKEL.

Siehe: DIE OPFERGRUPPE

Hermine Liska wird als Zeitzeugin anwesend sein.

Die Abschlussveranstaltung findet im Mai 2014 statt, bei der die Namen von mehr als 90.000 österreichischen Opfern und Regimegegnern auf die Fassade des Flakturms im Augarten projiziert werden.

Veranstalter: Karen Frostig, Ph.D. President and Artistic Director, The Vienna Project, Resident Scholar, WSRC, Brandeis University, Associate Professor, Lesley University

www.theviennaproject.org

http://memoryplatz.at/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von |21. Oktober 2013|Veranstaltungen|0 Kommentare

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