Veranstaltungen

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Veranstaltungen des Vereines oder mit Beteiligung des Vereines

USA-Vortragstour mit Zeitzeugin Hermine Liska

Im Oktober 2015 wird die 85-jährige Hermine Liska mit dem Autor und international erfolgreichen Filmemacher Bernhard Rammerstorfer das Holocaust Buch-DVD-Projekt „TAKING THE STAND“ (Deutsch: „IM ZEUGENSTAND“) in den USA im Rahmen einer vom Verein „Lila Winkel“ unterstützten Vortragstour vorstellen.
Hermine Liska aus der Steiermark wird als Zeitzeugin ihre NS-Verfolgungsgeschichte erzählen und den Studenten und Professoren für Diskussionen zur Verfügung stehen.

Veranstaltungsprogramm der “TAKING THE STAND USA-Vortragstour 2015”:

University of Connecticut, Connecticut, 6. Oktober 2015
Boston College, Massachusetts, 7. Oktober 2015
Harvard University, Massachusetts, 8. Oktober 2015
Stanford University, California, 13. Oktober 2015
Ronald Reagan Library, California, 16. Oktober 2015
Los Angeles Museum of the Holocaust, California, 18. Oktober 2015
Pepperdine University, California, 20. Oktober 2015

Detaillierte Informationen zu den Events sowie zum Projekt sind auf der Website www.imzeugenstand.at […]

Gedenkveranstaltung “ZWÖLF LILA WINKEL”

24. bis 26. September 2015 von 9 bis 17 Uhr

Eröffnung am: 24. September um 10 Uhr

Gärnerpark, 8700 Leoben

Almer Eduard, Haiden Richard, Kneissl Alois, Letonja Wilhelm, Peny Fanz, Pöltl Josef, Reininger Friedrich, Rutter Maximilian, Sauseng Rupert, Sibetschnig Franz, Tschoggl Franz, Tschoggl Rudolf

… zwölf Zeugen Jehovas aus dem Bezirk Leoben, die in den Jahren 1938 bis 1945 von Hitlers Regime hingerichtet wurden.

In der Gedenkveranstaltung “Zwölf lila Winkel” wird auf das grausame Schicksal von […]

Bretstein Gedenkveranstaltung 27. Juni 2015

Ihr “Verbrechen” war es, christlich – einfach nur menschlich – zu sein …

Immer, wenn sich Menschen an einer solchen Gedenkstätte einfinden, steigen Fragen auf:
Wie konnte es je dazu kommen, dass Menschen auf derart grausame und bestialische Weise ihre Mitmenschen behandelten?
Was führte dazu, dass Menschenrechte mit Füßen getreten und christliche Menschen hierher nach Bretstein deportiert wurden?
Was war ihr “Verbrechen”?

Jehovas Zeugen verweigerten es,

  • einem – dem Größenwahn verfallenen – Führer blind zu folgen
  • sie verweigerten die Mitarbeit in der Rüstungsindustrie
  • hissten keine Hakenkreuz-Fahne
  • lehnten konsequent den Kriegsdienst ab
  • grüßten nicht mit dem deutschen Gruß

Ihr “Verbrechen” war es, christlich, einfach nur menschlich zu sein.

Ihr christlicher Bekennermut und ihr Bestreben das Christsein zu leben erweckte damals den Zorn der NS-Führung – aber sie konnten nicht gegen ihr Gewissen […]

Gedenktafel und Gedenkveranstaltung: Gerhard Steinacher

Gedenktafelenthüllung: am 13. Mai 2015 in 1120 Wien Meidling, Längenfeldgasse 68

Gedenkveranstaltung und DVD-Präsentation: am 13. Mai 2015 in 1120 Wien Meidling, Theatersaal Volkshochschule, Längenfeldgasse 13-15

Gerhard Steinacher: schießen kann ich nicht

Am 30. März 1940 – vor 75 Jahren – wurde der damals 19-jährige Gerhard Steinacher vom NS-Regime in Berlin-Plötzensee hingerichtet, weil er nicht bereit war, zur Waffe zu greifen.

Seit 13. Mai 2015 erinnert eine Gedenktafel an seine mutige Tat

Staatsanwalt, Verteidiger und Richter – keiner konnte ihn verstehen. Es war Krieg und Gehorsam war Pflicht. Die Weigerung, dem Staat bedingungslos zu gehorchen, bezahlte dieser junge Mann mit seinem Leben.

Gedenkrede: BV Gabriele Votava

Die Bezirksvorsteherin von Meidling, Frau Gabriele Votava, hielt eine sehr persönliche Rede. Sie erzählte, dass sie […]

Gedenkveranstaltung Mauthausen 10.5.2015

Jehovas Zeugen im KZ Mauthausen – Widerstand aus religiöser Überzeugung

Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas wurde Opfer der grausamen Verfolgungsmaschinerie des NS-Regimes. Tausende ZeugInnen wurden eingesperrt und kamen in Konzentrationslager. Etwa 450 ZeugInnen aus ganz Europa waren im Konzentrationslager Mauthausen und seinen Nebenlagern interniert.

“Die Zeugen Jehovas waren im KL Mauthausen eine Leidensgemeinschaft mit festem Zusammenhalt. Sie waren bescheidene, disziplinierte, fleißige, duldsame, ihrer internationalen Bibelforschervereinigung und somit auch ihrem Glauben treu ergebene Menschen. Sie übten innerhalb der illegalen politischen Auseinandersetzung im Lager strenge Neutralität, es gab mit ihnen keine politische Zusammenarbeit, sie lehnten Tätigkeiten gegen die SS ab und dazu kam noch, dass keiner von ihnen aus dem Lager zu flüchten beabsichtigte.” (Hans Marsalek, ehemaliger Lageschreiber des KZ Mauthausen, aus: Heide […]

Gedenkfeier für Gerencsér Gáborné

Montag, 25. August 2014 in Ungarn
um 14 Uhr am Friedhof in Andráshida (bei Zalaegerszeg), Gazdasági Straße

Lebensbericht GÁBORNÉ GERENCSÉR – siehe im Anschluss an den ungarischen Text

Zalaegerszeg – Andráshida – Andráshidán nőtt fel a ma már Ausztriában, Eisenbergben élő festőművész, Ludwig Lajos Gerencsér, aki ezen a héten avatott új síremléket édesanyjának, szülőfaluja temetőjében. Nem csak Magyarországról, de Ausztria számos városából is érkeztek vendégek, hogy együtt tisztelegjenek, ahogy ők mondták, Gerencsér mami emléke előtt. Az asszonyt a II. világháború vészterhes időszakában amiatt zártak hosszú évekre börtönbe, mert Jehova Tanúja volt. Az akkor 31 éves nőt az utcán tartóztatták le, amikor tejért indult a boltba. Haza sem engedték elbúcsúzni. Férje és fia sokáig semmit sem tudott róla, végül szabadulása után […]

Gedenken 2014 Bretstein

GEDENKVERANSTALTUNG am Samstag, 12. Juli 2014, 11 Uhr, Bretstein, Obersteiermark

Gedenkrede: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Grußworte: Hermann Beren, Bürgermeister von Bretstein, Willi Mernyi, Mauthausen Komitee Österreich, Karl Hubmann, Verein Lila Winkel, José Maria Valdemoro, Botschaft des Königreiches Spanien

 

Die „Ernsten Bibelforscher“, wie man sie damals nannte, waren eine kleine, unbedeutende Gruppe, eine kleine Minderheit, und dennoch sah Hitler in ihnen eine Gefahr, eine Gefahr für sein Reich, welches er errichten wollte, eine Gefahr für seine Ideologie, welche er vertrat, eine Gefahr für das große Deutsche Reich und daher setzte er diese ausschließlich christlich orientierten Gruppe brutalster und grausamster Verfolgung aus.
Am 7.10.1934 schrie Adolf Hitler: “Diese Brut wird aus Deutschland ausgerottet werden!” Und man setzte alles daran um dieses Ziel so rasch […]

  • Regenfelder Joseph und Aloisia
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    Stolpersteinverlegung – Gedenkveranstaltung am 5. Juli 2014, 10 Uhr, Reininghausstraße 28, 8020 Graz

Stolpersteinverlegung – Gedenkveranstaltung am 5. Juli 2014, 10 Uhr, Reininghausstraße 28, 8020 Graz

Stolplersteine sind ein Mahnmal gegen Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen. Im vergangenen Jahr wurden in GRAZ vom Kölner Künstler Gunter Demnig die ersten Stolpersteine für verschiedene Opfergruppen verlegt. In diesem Jahr werden Stolpersteine für das Ehepaar Regenfelder vor dem Haus in Graz, Reininghausstraße 28, in den Gehsteig gesetzt, dem letzten Wohnort vor deren Verhaftung.

Gedenkveranstaltung am 5. Juli 2014 Stolpersteine für Josef und Aloisia Regenfelder

Josef Regenfelder starb im KZ Dachau, nach 2 Jahren Haft.

Aloisia Regenfelder wurde 1942 nach Auschwitz deportiert. Sie erhielt die Häftlingsnummer 8101

Buchauszug: Teresa Wontor-Chichy, Für den Glauben in Haft – Zeugen Jehovas im KL Auschwitz

“Die Häftlinge mit dem lila Winkel bildeten innerhalb der KL-Häftlingsgesellschaft eine sehr kleine Gruppe. Dennoch blieben […]

Gedenkveranstaltung 11. Mai 2014 in Mauthausen

Mauthausen Gedenk- und Befreiungsfeier „Wert des Lebens“ *****

11. Mai 2014

Die alljährlich stattfindende Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen besuchten heuer trotz des schlechten Wetters rund 8000 Personen. Die Opfergruppe der Zeugen Jehovas wurde durch den Verein Lila Winkel vertreten.

Die Violetten helfen

Im KZ-System Mauthausen waren etwa 450 ZeugInnen Jehovas aus vielen Teilen Europas inhaftiert. Jehovas Zeugen lehnten in der Zeit des Nationalsozialismus alle Formen von Nationalismus und Rassismus ab. Ihre christliche Nächstenliebe motivierte sie zu solidarischem Handeln auch im Konzentrationslager. Der polnische Zeuge Jehovas Jan Otrebski kam als 20jähriger vom Konzentrationslager Auschwitz ins Konzentrationslager Gusen. Er erinnert sich an den Empfang durch die deutschen und österreichischen Zeugen Jehovas im Lager, die ihnen Lebensmittel über den Zaun werfen. „Die Speise […]

Enthüllung Gedenktafel im KZ Gusen Sonntag, 13. April 2014

Sonntag, 13. April 2014

“GE-DENKEN BEWEGT”
Gedenktafel für die Opfergruppe der Ernsten Bibelforscher/Zeugen Jehovas
Ort: Memorial Gusen KZ Crematorium Gusen
4222 Langenstein, Georgestraße 6, Oberösterreich, Österreich

Begrüßung: Initiatorin und Mauthausenguide Ulrike Springer
Reden: Karl Hubmann, Obmann Verein Lila Winkel; Heidi Gsell, Recherche
Gedenktafel: Marc Schneidinger und Rene Feyrer, künstlerische Gestaltung und Enthüllung der Gedenktafel
Lesung von Häftlingserlebnisberichten: Renate Weißenberger, Anna-Carina Aigner, Michael Limberger, Peter Limberger

Das KZ Gusen
Das Doppellager Mauthausen/Gusen wurde 1940 in die „Lagerstufe III“ eingeteilt, welche für „kaum noch erziehbare Schutzhäftlinge“ vorgesehen war. Häftlinge, die in diese Konzentrationslager eingewiesen wurden, hatten nur geringe Überlebenschancen. Das KZ Gusen lag nur einige Kilometer vom Stammlager Mauthausen entfernt. In Gusen waren zwischen 1939 und 1945 mindestens 71.000 Personen inhaftiert. Sie waren in der Mehrzahl aus den Teilen Europas, die […]