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Veranstaltungen des Vereines oder mit Beteiligung des Vereines

  • Pouthongasse 12
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    The VIENNA PROJECT 2013-2014 “Spraying für Zeugen Jehovas”

The VIENNA PROJECT 2013-2014 “Spraying für Zeugen Jehovas”

Neues interaktives Mahnmal in Wien zum 75. Jahrestag des Anschlusses 1938

Gedenkveranstaltung: Donnerstag, 24. Oktober 2013, 16.00 Uhr vor dem Haus 1150 Wien, Pouthongasse 12

Leitsatz: WAS PASSIERT, WENN WIR VERGESSEN UNS ZU ERINNERN

Ab Ende Oktober wird in ganz Wien ein neues Gedenkprojekt für rund 6 Monate lang an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Ins Leben gerufen wurde The Vienna Project von Karin Frostig, Enkelin österreichischer Holocaust-Opfer. Das Projekt ist das erste öffentliche Mahnmal, das die verschiedenen Gruppen von Opfern in einem differenzierten Format darstellt und ihrer gedenkt. Diese Gruppen umfassen Juden, Roma und Sinti, Opfer der NS-”Euthanasie”, Homosexuelle, politisch Verfolgte und Dissidenten, Slowenische Partisanen und Zeugen Jehovas.

An 38 Orten in der ganzen Stadt Wien wird es auf den Gehwegen […]

Stolpersteine für Zeugen Jehovas nun auch in Graz

„EIN MENSCH IST ERST VERGESSEN, WENN SEIN NAME VERGESSEN IST“

… sagt der Künstler Gunter Demnig, der seit 1992 in über 600 Orten Europas über 40.000 Stolpersteine für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt hat. Vor den Wohnorten der Opfer wird am Gehsteig eine kleine Tafel aus Messing in den Gehsteig eingelassen, auf der an ihr Schicksal erinnert wird.

„Ich wollte den Namen dorthin zurückbringen, wo das Grauen begann, nämlich in die Wohnungen, wo sie nach Auschwitz abgeholt worden sind“, so Demnig zur Idee des Projekts. Bericht: www.stolpersteine-graz.at

Mahnung für die Zukunft

Die drei ersten Stolpersteine für Zeugen Jehovas in Graz wurden am Samstag, dem 27. Juli 2013 verlegt.

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CÄCILIA REITER JG. 1891, Zeugin Jehovas, verhaftet: 1.12.1939, deportiert: 2.2.1940, […]

Gedenkveranstaltung: 15. Juni 2013 Bretstein, Obersteiermark

Erinnern darf nie enden. Die standhafte Haltung der Zeugen Jehovas gegenüber dem totalitären NS-Regime gründete sich auf christlich-ethische Wertmaßstäbe und soll die heutige Generation veranlassen, über wesentliche Fragen nachzudenken, bei denen es um Toleranz, persönliche Verantwortung sowie Achtung vor dem menschlichen Leben und der Stimme des Gewissens geht.

Auch Zeugen Jehovas in Bretstein

Das KZ-Nebenlager Bretstein war ein Außenlager des KZs Mauthausen und war als “Versuchsanstalt für Ernährung” gegründet worden. Ab Juni 1941 wurden dort mindestens 170 Häftlinge interniert. In der Hauptsache waren spanische Widerstandskämpfer interniert aber auch deutsche und österreichische Zeugen Jehovas. Gemäß Berichten wurden diese im Steinbruch eingesetzt und für den Straßenbau herangezogen.

In Archiven scheint eine Überstellungsliste von Häftlingen vom KZ Mauthausen in das KZ-Außenlager Bretstein in der […]

  • Gedenktafel Mauthausen
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    Gedenkveranstaltung: 12. Mai 2013 Mauthausen, “Retter und Retterinnen”

Gedenkveranstaltung: 12. Mai 2013 Mauthausen, “Retter und Retterinnen”

Es wurde heuer ganz besonders an jene aufrechten, mutigen Frauen und Männer erinnert, die der menschenverachtenden Diktatur der Nationalsozialisten Widerstand leisteten, in dem sie jenen, die aufgrund ihrer politischer Gesinnung, ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Anders-Sein verfolgt wurden, halfen oder zu helfen versuchten.

LEOPOLD ENGLEITNER berichtet

Leopold Engleitner: Überlebender des KZ Buchenwald, Niederhagen und Ravensbrück, verstorben am 21. April 2013 im 108 Lebensjahr, berichtet:
In Wewelsburg hatte ich mit den Bauern Kontakt, als ich im Erntekommando arbeiten musste. Es war aber verboten, mit den Bauern zu sprechen. … Eine Bäuerin wollte uns auf das Feld, wo wir arbeiten mussten, etwas zu essen bringen, was strengstens verboten war. Der Postenführer verbot es uns; als die Bäuerin wieder nach Hause gehen wollte, hat er […]

Gedenkveranstaltung in Budapest

Eröffnung der Ausstellung “Erinnerung an verfolgte Minderheiten” am Freitag, den 12. April 2013 um 11 Uhr im Holocaust-Museum, Páva utca 39, 1094 Budapest

Geschichtliche Ereignisse in den Augen eines Kunstmalers

Lajos Gerencser wurde 1933 in Ungarn geboren, seit 1956 lebt er in Österreich. Schon in der Kindheit wurde sein Interesse für schöne Gemälde geweckt. Seine Werke zeigte er in über 300 Ausstellungen weltweit.

Portraits von Opfern

Lajos Gerencser war selbst Opfer von qualvollen Erniedrigungen unter der kommunistischen Herrschaft. Wer könnte daher die Situation besser künstlerisch umsetzen als er? In der Ausstellung werden Portraits von Opfern des Holocaust gezeigt. Unter anderem von jüdischen Männern und Frauen und auch von Opfern unter den Bibelforschern.

Bericht über die Ausstellung: http://youtu.be/9waR112oAow

Filmpremiere LEITER in der LÖWENGRUBE

NEUER FILM über das Leben von LEOPOLD ENGLEITNER

Nach fünfjähriger Arbeit wurde der Film “LEITER in der LÖWENGRUBE” auch der Öffentlichkeit in Österreich  vorgestellt, nachdem die Premiere des englischen Filmes “Ladder in the lions den” im November 2012 in Los Angeles stattfand. Der beeindruckende Lebensbericht des nunmehr fast 108-jährigen Oberösterreichers Leopold Engleitner, der wegen seiner Weigerung Hitler’s System zu unterstützen, insgesamt 6 Jahre und 5 Monate in 3 Konzentrationslagern hinhaftiert war, wurde vom Filmemacher Bernhard Rammerstorfer neu verfilmt. Zeitdokumente und nachgespielte Szenen aus Engleitners Leben zeigen die Standhaftigkeit und den Mut eines einfachen Bauernknechts, sich gegen ein Unrechtssystem zu wehren. Der Verein unterstützte dieses Projekt.

DVD “Leiter in der Löwengrube” Bestellung unter: www.rammerstorfer.cc

Veranstalter: Bernhard Rammerstorfer

 

  • Foto: Franz Huly
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    Buchpräsentation: “Im Zeugenstand”, Puchenau, OÖ, 29. Jänner 2012

Buchpräsentation: “Im Zeugenstand”, Puchenau, OÖ, 29. Jänner 2012

Im Zeugenstand – Was wir noch sagen sollten

Zwei beeindruckende Veranstaltungen fanden am 28. Jänner 2012 in Linz und am 29. Jänner in Puchenau statt. Die Zeitzeugen ERNST BLAJS, LEOPOLD ENGLEITNER, JOSEF JAKUBOWICZ, SIMONE LIEBSTER, HERMINE LISKA und RICHARD RUDOLPH nahmen die Einladung von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer an, um bei der Buchpräsentation “Im Zeugenstand – Was wir noch sagen sollten” persönlich anwesend zu sein und rührten das Publikum durch ihre Lebensgeschichten zu Tränen.

BUCH: Interviews mit Holocaust-Überlebenden und NS-Opfern. Neun Holocaust-Überlebende und NS-Opfer sind in den „Zeugenstand“ getreten, um nachfolgenden Generationen ein Vermächtnis zu hinterlassen. Sie stammen aus fünf Ländern (A, CZ, D, F, USA) und wurden entweder aus rassistischen, politisch-ideologischen oder religiösen Gründen verfolgt. Insgesamt waren sie in […]

DVD-Präsentation, Feldkirchen, Kärnten, 18. Oktober 2010

„Hermine Liska – Erziehungsproblem eines Diktators“

Nach fast 70 Jahren kehrte Hermine Liska (geb. Obweger) an den Ort zurück, wo sie als 11-jähriges Mädchen eine schlimme Zeit verbrachte. Damals sollte sie in dem Erziehungsheim der Nationalsozialisten in Waiern zu einem guten und pflichtbewussten deutschen Mädchen umerzogen werden. Hermine verweigerte den Hitlergruß, das Singen patriotischer Lieder und ging nicht zur Hitlerjugend. Hermine weigerte sich standhaft und zeigte, dass es schon Kindern gelingt, nach ihrem Gewissen zu entscheiden.

Der Verein LILA WINKEL hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) die Geschichte von Hermine Liska dokumentiert und lud zur Präsentation der DVD  ein.

Seit dem Jahr 2002 ist Frau Hermine Liska eine vom BMUKK anerkannte Zeitzeugin und besucht jährlich unzählige […]

Jugendprojekt “Zeichen Setzen”, Mauthausen, 8. Mai 2010

ZEICHEN SETZEN „Jugend gegen das Vergessen“

Bereits am Samstag, dem 8.5., wurde von der Bundesjugendvertretung gemeinsam mit dem Mauthausen Komitee Österreich ein Workshop unter dem Motto „ZEICHEN SETZEN Jugendliche gegen das Vergessen“ zum diesjährigen Themenschwerpunkt der Befreiungsfeierlichkeiten abgehalten. Im Zuge dessen wurde von den Jugendlichen ein 50m langes Gedenkband gestaltet, das am Sonntag auf der Todesstiege entrollt und anschließend auf den Appellplatz getragen wird. Mit diesem Zeichen traten sie für die Erinnerung und gegen die Verdrängungskultur auf. 10 Jugendliche der „Jungmannschaft – Zeugen Jehovas“ beteiligten sich an diesem Projekt.

DVD-Präsentation, Lannach, Steiermark, 20. April 2010

„Hermine Liska – Erziehungsproblem eines Diktators“

Der Verein LILA WINKEL hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (BMUKK) die Geschichte von Hermine Liska dokumentiert und lud zur Präsentation der DVD ein.

Seit dem Jahr 2002 ist Frau Hermine Liska eine vom BMUKK anerkannte Zeitzeugin und besucht jährlich unzählige Schulen in ganz Österreich. Die präsentierte Dokumentation ist ein wertvoller Beitrag dazu Schüler zu Toleranz zu erziehen, und weist darauf hin wie wichtig es ist, nicht zu schweigen wenn Unrecht geschieht.

Inhalt der DVD: Kinder und Jugendliche mussten sich fügen, anpassen, einordnen und den Ansprüchen der NS-Ideologie entsprechen. Sie mussten funktionieren. Wer sich auflehnte oder den Gehorsam verweigerte, wurde als schwer erziehbar, asozial und gemeinschaftsfremd eingestuft.

Die 8-jährige Hermine bekam das […]