Veranstaltungen

Veranstaltungen

Veranstaltungen des Vereines oder mit Beteiligung des Vereines

Gedenkveranstaltung Mauthausen 10.5.2015

Jehovas Zeugen im KZ Mauthausen – Widerstand aus religiöser Überzeugung

Die Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas wurde Opfer der grausamen Verfolgungsmaschinerie des NS-Regimes. Tausende ZeugInnen wurden eingesperrt und kamen in Konzentrationslager. Etwa 450 ZeugInnen aus ganz Europa waren im Konzentrationslager Mauthausen und seinen Nebenlagern interniert.

“Die Zeugen Jehovas waren im KL Mauthausen eine Leidensgemeinschaft mit festem Zusammenhalt. Sie waren bescheidene, disziplinierte, fleißige, duldsame, ihrer internationalen Bibelforschervereinigung und somit auch ihrem Glauben treu ergebene Menschen. Sie übten innerhalb der illegalen politischen Auseinandersetzung im Lager strenge Neutralität, es gab mit ihnen keine politische Zusammenarbeit, sie lehnten Tätigkeiten gegen die SS ab und dazu kam noch, dass keiner von ihnen aus dem Lager zu flüchten beabsichtigte.” (Hans Marsalek, ehemaliger Lageschreiber des KZ Mauthausen, aus: Heide […]

Gedenkfeier für Gerencsér Gáborné

Montag, 25. August 2014 in Ungarn
um 14 Uhr am Friedhof in Andráshida (bei Zalaegerszeg), Gazdasági Straße

Lebensbericht GÁBORNÉ GERENCSÉR – siehe im Anschluss an den ungarischen Text

Zalaegerszeg – Andráshida – Andráshidán nőtt fel a ma már Ausztriában, Eisenbergben élő festőművész, Ludwig Lajos Gerencsér, aki ezen a héten avatott új síremléket édesanyjának, szülőfaluja temetőjében. Nem csak Magyarországról, de Ausztria számos városából is érkeztek vendégek, hogy együtt tisztelegjenek, ahogy ők mondták, Gerencsér mami emléke előtt. Az asszonyt a II. világháború vészterhes időszakában amiatt zártak hosszú évekre börtönbe, mert Jehova Tanúja volt. Az akkor 31 éves nőt az utcán tartóztatták le, amikor tejért indult a boltba. Haza sem engedték elbúcsúzni. Férje és fia sokáig semmit sem tudott róla, végül szabadulása után […]

Gedenken 2014 Bretstein

GEDENKVERANSTALTUNG am Samstag, 12. Juli 2014, 11 Uhr, Bretstein, Obersteiermark

Gedenkrede: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Grußworte: Hermann Beren, Bürgermeister von Bretstein, Willi Mernyi, Mauthausen Komitee Österreich, Karl Hubmann, Verein Lila Winkel, José Maria Valdemoro, Botschaft des Königreiches Spanien

 

Die „Ernsten Bibelforscher“, wie man sie damals nannte, waren eine kleine, unbedeutende Gruppe, eine kleine Minderheit, und dennoch sah Hitler in ihnen eine Gefahr, eine Gefahr für sein Reich, welches er errichten wollte, eine Gefahr für seine Ideologie, welche er vertrat, eine Gefahr für das große Deutsche Reich und daher setzte er diese ausschließlich christlich orientierten Gruppe brutalster und grausamster Verfolgung aus.
Am 7.10.1934 schrie Adolf Hitler: “Diese Brut wird aus Deutschland ausgerottet werden!” Und man setzte alles daran um dieses Ziel so rasch […]

  • Regenfelder Joseph und Aloisia
    PermalinkGallery

    Stolpersteinverlegung – Gedenkveranstaltung am 5. Juli 2014, 10 Uhr, Reininghausstraße 28, 8020 Graz

Stolpersteinverlegung – Gedenkveranstaltung am 5. Juli 2014, 10 Uhr, Reininghausstraße 28, 8020 Graz

Stolplersteine sind ein Mahnmal gegen Menschenrechtsverletzungen und Verbrechen. Im vergangenen Jahr wurden in GRAZ vom Kölner Künstler Gunter Demnig die ersten Stolpersteine für verschiedene Opfergruppen verlegt. In diesem Jahr werden Stolpersteine für das Ehepaar Regenfelder vor dem Haus in Graz, Reininghausstraße 28, in den Gehsteig gesetzt, dem letzten Wohnort vor deren Verhaftung.

Gedenkveranstaltung am 5. Juli 2014 Stolpersteine für Josef und Aloisia Regenfelder

Josef Regenfelder starb im KZ Dachau, nach 2 Jahren Haft.

Aloisia Regenfelder wurde 1942 nach Auschwitz deportiert. Sie erhielt die Häftlingsnummer 8101

Buchauszug: Teresa Wontor-Chichy, Für den Glauben in Haft – Zeugen Jehovas im KL Auschwitz

“Die Häftlinge mit dem lila Winkel bildeten innerhalb der KL-Häftlingsgesellschaft eine sehr kleine Gruppe. Dennoch blieben […]

Gedenkveranstaltung 11. Mai 2014 in Mauthausen

Mauthausen Gedenk- und Befreiungsfeier „Wert des Lebens“ *****

11. Mai 2014

Die alljährlich stattfindende Gedenkfeier in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen besuchten heuer trotz des schlechten Wetters rund 8000 Personen. Die Opfergruppe der Zeugen Jehovas wurde durch den Verein Lila Winkel vertreten.

Die Violetten helfen

Im KZ-System Mauthausen waren etwa 450 ZeugInnen Jehovas aus vielen Teilen Europas inhaftiert. Jehovas Zeugen lehnten in der Zeit des Nationalsozialismus alle Formen von Nationalismus und Rassismus ab. Ihre christliche Nächstenliebe motivierte sie zu solidarischem Handeln auch im Konzentrationslager. Der polnische Zeuge Jehovas Jan Otrebski kam als 20jähriger vom Konzentrationslager Auschwitz ins Konzentrationslager Gusen. Er erinnert sich an den Empfang durch die deutschen und österreichischen Zeugen Jehovas im Lager, die ihnen Lebensmittel über den Zaun werfen. „Die Speise […]

Enthüllung Gedenktafel im KZ Gusen Sonntag, 13. April 2014

Sonntag, 13. April 2014

“GE-DENKEN BEWEGT”
Gedenktafel für die Opfergruppe der Ernsten Bibelforscher/Zeugen Jehovas
Ort: Memorial Gusen KZ Crematorium Gusen
4222 Langenstein, Georgestraße 6, Oberösterreich, Österreich

Begrüßung: Initiatorin und Mauthausenguide Ulrike Springer
Reden: Karl Hubmann, Obmann Verein Lila Winkel; Heidi Gsell, Recherche
Gedenktafel: Marc Schneidinger und Rene Feyrer, künstlerische Gestaltung und Enthüllung der Gedenktafel
Lesung von Häftlingserlebnisberichten: Renate Weißenberger, Anna-Carina Aigner, Michael Limberger, Peter Limberger

Das KZ Gusen
Das Doppellager Mauthausen/Gusen wurde 1940 in die „Lagerstufe III“ eingeteilt, welche für „kaum noch erziehbare Schutzhäftlinge“ vorgesehen war. Häftlinge, die in diese Konzentrationslager eingewiesen wurden, hatten nur geringe Überlebenschancen. Das KZ Gusen lag nur einige Kilometer vom Stammlager Mauthausen entfernt. In Gusen waren zwischen 1939 und 1945 mindestens 71.000 Personen inhaftiert. Sie waren in der Mehrzahl aus den Teilen Europas, die […]

  • Pouthongasse 12
    PermalinkGallery

    The VIENNA PROJECT 2013-2014 “Spraying für Zeugen Jehovas”

The VIENNA PROJECT 2013-2014 “Spraying für Zeugen Jehovas”

Neues interaktives Mahnmal in Wien zum 75. Jahrestag des Anschlusses 1938

Gedenkveranstaltung: Donnerstag, 24. Oktober 2013, 16.00 Uhr vor dem Haus 1150 Wien, Pouthongasse 12

Leitsatz: WAS PASSIERT, WENN WIR VERGESSEN UNS ZU ERINNERN

Ab Ende Oktober wird in ganz Wien ein neues Gedenkprojekt für rund 6 Monate lang an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Ins Leben gerufen wurde The Vienna Project von Karin Frostig, Enkelin österreichischer Holocaust-Opfer. Das Projekt ist das erste öffentliche Mahnmal, das die verschiedenen Gruppen von Opfern in einem differenzierten Format darstellt und ihrer gedenkt. Diese Gruppen umfassen Juden, Roma und Sinti, Opfer der NS-”Euthanasie”, Homosexuelle, politisch Verfolgte und Dissidenten, Slowenische Partisanen und Zeugen Jehovas.

An 38 Orten in der ganzen Stadt Wien wird es auf den Gehwegen […]

Stolpersteine für Zeugen Jehovas nun auch in Graz

„EIN MENSCH IST ERST VERGESSEN, WENN SEIN NAME VERGESSEN IST“

… sagt der Künstler Gunter Demnig, der seit 1992 in über 600 Orten Europas über 40.000 Stolpersteine für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt hat. Vor den Wohnorten der Opfer wird am Gehsteig eine kleine Tafel aus Messing in den Gehsteig eingelassen, auf der an ihr Schicksal erinnert wird.

„Ich wollte den Namen dorthin zurückbringen, wo das Grauen begann, nämlich in die Wohnungen, wo sie nach Auschwitz abgeholt worden sind“, so Demnig zur Idee des Projekts. Bericht: www.stolpersteine-graz.at

Mahnung für die Zukunft

Die drei ersten Stolpersteine für Zeugen Jehovas in Graz wurden am Samstag, dem 27. Juli 2013 verlegt.

***********************************************************************************************************************

CÄCILIA REITER JG. 1891, Zeugin Jehovas, verhaftet: 1.12.1939, deportiert: 2.2.1940, […]

Gedenkveranstaltung: 15. Juni 2013 Bretstein, Obersteiermark

Erinnern darf nie enden. Die standhafte Haltung der Zeugen Jehovas gegenüber dem totalitären NS-Regime gründete sich auf christlich-ethische Wertmaßstäbe und soll die heutige Generation veranlassen, über wesentliche Fragen nachzudenken, bei denen es um Toleranz, persönliche Verantwortung sowie Achtung vor dem menschlichen Leben und der Stimme des Gewissens geht.

Auch Zeugen Jehovas in Bretstein

Das KZ-Nebenlager Bretstein war ein Außenlager des KZs Mauthausen und war als “Versuchsanstalt für Ernährung” gegründet worden. Ab Juni 1941 wurden dort mindestens 170 Häftlinge interniert. In der Hauptsache waren spanische Widerstandskämpfer interniert aber auch deutsche und österreichische Zeugen Jehovas. Gemäß Berichten wurden diese im Steinbruch eingesetzt und für den Straßenbau herangezogen.

In Archiven scheint eine Überstellungsliste von Häftlingen vom KZ Mauthausen in das KZ-Außenlager Bretstein in der […]

  • Gedenktafel Mauthausen
    PermalinkGallery

    Gedenkveranstaltung: 12. Mai 2013 Mauthausen, “Retter und Retterinnen”

Gedenkveranstaltung: 12. Mai 2013 Mauthausen, “Retter und Retterinnen”

Es wurde heuer ganz besonders an jene aufrechten, mutigen Frauen und Männer erinnert, die der menschenverachtenden Diktatur der Nationalsozialisten Widerstand leisteten, in dem sie jenen, die aufgrund ihrer politischer Gesinnung, ihrer ethnischen Herkunft, ihrem Anders-Sein verfolgt wurden, halfen oder zu helfen versuchten.

LEOPOLD ENGLEITNER berichtet

Leopold Engleitner: Überlebender des KZ Buchenwald, Niederhagen und Ravensbrück, verstorben am 21. April 2013 im 108 Lebensjahr, berichtet:
In Wewelsburg hatte ich mit den Bauern Kontakt, als ich im Erntekommando arbeiten musste. Es war aber verboten, mit den Bauern zu sprechen. … Eine Bäuerin wollte uns auf das Feld, wo wir arbeiten mussten, etwas zu essen bringen, was strengstens verboten war. Der Postenführer verbot es uns; als die Bäuerin wieder nach Hause gehen wollte, hat er […]