Pibal Matthäus

  • Geboran am: 21. September 1911 in Tibitsch, Gemeinde St. Martin am Techelsberg

Matthäus Pibal führte biblische Gespräche mit Anton Uran. Aufgrund dessen wurde er von Urans Familie angezeigt. Daraufhin wurde er wegen Wehrdienstverweigerung in das Gefangenenhaus Klagenfurt eingewiesen und am 10.8.1940 in das KZ Dachau (Haftnummer: 14307) deportiert. Dort wurde er einem Außenkommando in Obersudelfeld/Bayern zugeteilt, wo er bis zur Befreiung am 10.5.1945 Zwangsarbeit leisten musste (Vgl. Klein 2001, 142). Seine Häftlingsuniform ist im Washington Holocaust Memorial Museum ausgestellt.

Quelle: Gerti Malle: „Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft verleiht.“ Widerstand und Verfolgung der Zeugen Jehovas in der Zeit des Nationalsozialismus in Kärnten. 2011 Kitab-Verlag Klagenfurt-Wien

Verein zur Rehabilitierung und Unterstützung von Opfern der NS-Zeit - beschäftigt sich seit 1998 mit der Dokumentation und Aufarbeitung des Schicksals unschuldiger Opfer.

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