Timewitnesses

Next school dates

Here is the full table with filter ability

Date School Zip City Timewitness Feedback
04.03.2024 MS Nonntal Salzburg 5020 Salzburg Ingrid Portenschlager
04.03.2024 BG/BRG Hallein 5400 Hallein Judith Ribic
04.03.2024 MS St. Margarethen a.d. Raab 8321 St. Margarethen an der Raab Judith Ribic
04.03.2024 Gymnasium St. Martin Villach 9500 Villach Peter Stocker
05.03.2024 Poly Hallein 5400 Hallein Ingrid Portenschlager
05.03.2024 Poly St. Johann 5600 St. Johann im Pongau Ingrid Portenschlager
05.03.2024 BRG Kapfenberg 8605 Kapfenberg Friedrich Tschoggl
05.03.2024 IMS Langenhart St. Valentin 4300 St. Valentin Hermine Liska Gedenkprojekt
05.03.2024 MS Schubertviertel St. Valentin 4300 St. Valentin Hermine Liska Gedenkprojekt
05.03.2024 MS Rudigier Steyr 4400 Steyr Hermine Liska Gedenkprojekt
06.03.2024 LBS Wals 5071 Wals Ingrid Portenschlager
06.03.2024 HAK Weiz 8160 Weiz Judith Ribic
06.03.2024 MS Ertl 3355 Ertl Hermine Liska Gedenkprojekt
06.03.2024 WMS Waidhofen a.d. Ybbs 3340 Waidhofen an der Ybbs Hermine Liska Gedenkprojekt
06.03.2024 MS Trofaiach 8793 Trofaiach Friedrich Tschoggl
07.03.2024 MS St. Pantaleon 4303 St. Pantaleon Ingrid Portenschlager
07.03.2024 Altes Gymnasium Leoben 8700 Leoben Judith Ribic
07.03.2024 MS Hochburg-Ach 6395 Hochfilzen Ingrid Portenschlager
08.03.2024 MS Semriach 8102 Semriach Hermine Liska Gedenkprojekt
11.03.2024 SportMS Neualm Hallein 5400 Hallein Judith Ribic
11.03.2024 MS Golling 5440 Golling an der Salzach Judith Ribic
12.03.2024 BORG St. Johann im Pongau 5600 St. Johann im Pongau Judith Ribic
12.03.2024 MS Mooshammer Bischofshofen 5500 Bischofshofen Judith Ribic
12.03.2024 MS Frohnleiten 8130 Frohnleiten Ingrid Portenschlager
13.03.2024 LBS St. Johann im Pongau 5600 St. Johann im Pongau Judith Ribic
13.03.2024 MS Annaberg im Lammertal 5524 Annaberg Judith Ribic
13.03.2024 MS St. Jakob im Rosental 9184 St. Jakob im Rosental Hermine Liska Gedenkprojekt
14.03.2024 Holztechnikum HTL Kuchl 5431 Kuchl Judith Ribic
14.03.2024 LBS Kuchl 6332 Kufstein Judith Ribic
15.03.2024 MS Bad Vigaun 5424 Bad Vigaun Judith Ribic
15.03.2024 BHAK/BHAS Hallein 5400 Hallein Judith Ribic
15.03.2024 MS St. Peter Au 3352 St. Peter in der Au Peter Stocker
15.03.2024 BRG Wieselburg 3250 Wieselburg Peter Stocker
18.03.2024 MS Seitenstätten 3353 Seitenstetten Hermine Liska Gedenkprojekt
18.03.2024 MS Amstetten 3300 Amstetten Hermine Liska Gedenkprojekt
18.03.2024 MS Steyr 4400 Steyr Hermine Liska Gedenkprojekt
19.03.2024 LBS Hallein 5400 Hallein Ingrid Portenschlager
19.03.2024 MS Strengberg 3314 Strengberg Hermine Liska Gedenkprojekt
19.03.2024 MS Enns 4470 Enns Hermine Liska Gedenkprojekt
19.03.2024 MS Haidershofen 4431 Haidershofen Hermine Liska Gedenkprojekt
20.03.2024 MS Spielberg 8724 Spielberg Friedrich Tschoggl
20.03.2024 MS Langenzersdorf 2103 Langenzersdorf Hermine Liska Gedenkprojekt
20.03.2024 MS Abtenau 5441 Abtenau Ingrid Portenschlager
21.03.2024 MS Gnas 8342 Gnas Ingrid Portenschlager
22.03.2024 MS Passail 8162 Passail Judith Ribic
22.03.2024 MMS Seeboden 9871 Seeboden Peter Stocker
02.04.2024 MS St. Peter am Kammersberg 8843 St. Peter am Kammersberg Friedrich Tschoggl
02.04.2024 MS Feldbach 8330 Feldbach Ingrid Portenschlager

Number of attendees (pupils & teachers) in eyewitness talks265.396 Attendees

Why at schools?

Weil es nur mehr wenige Zeitzeugen gibt, die wir noch fragen können …

Weil man das vergangene Unrecht nicht vergessen darf …

Weil Gruppenzwang und Gewalt an Schulen zunehmen …

Weil es immer Feindseligkeit und Ausgrenzung gibt ...

Weil Mobbing auf der Tagesordnung steht …

Weil man das Gewissen eines anderen respektieren soll …

Weil man hofft, dass Menschen doch aus Fehlern lernen …

Weil die kriegerischen Auseinandersetzungen kein Ende nehmen …

Weil sich Geschichte leicht wiederholen könnte …

Weil wir das Gebot haben "Liebe deinen Nächsten" ...

Weil wir für Frieden und Gerechtigkeit arbeiten wollen …

Erlass des Bundesministeriums für Zeitzeugengespräche

Der pädagogische Wert dieser Zeitzeugengespräche liegt darin, zu zeigen, wozu Intoleranz, geschickt geschürte Vorurteile und verhetzende Propaganda führen können.

Außerdem soll die heutige Jugend dazu angehalten werden, ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlernen und ‚nein‘ zu negativem Gruppenzwang (auch bei Alkohol und Drogen), Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten zu sagen.

Latest news

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Diese Erklärung äußerte Gerhard Steinacher in seinem Gnadengesuch. Die einfachen Worte sprechen Bände über die christlichen Werte, die sein Leben bestimmten. Die Familie Steinacher kam in den 1930er-Jahren mit Bibelforschern, heute Zeugen Jehovas, in Kontakt. Ein Vermerk auf der Rückseite seines Taufscheins zeigt, dass Gerhard am 28. Februar 1938 aus der röm. kath. Kirche ausgetreten ist.

Er wurde am 15. September 1939 um ca. 15 Uhr verhaftet. Über einen Monat verbrachte er in der Haftanstalt in der Hardtmuthgasse 42 in 1010 Wien und wurde am 28. Oktober 1939 in das Untersuchungsgefängnis nach Berlin NW 40 Alt-Moabit, überstellt.

Die erste Verhandlung fand am 11. November 1939 statt und Gerhard Steinacher wurde wegen Zersetzung der Wehrkraft zum Tode und zur Wehrunwürdigkeit verurteilt. “Ich will ja arbeiten”, sagte er immer wieder, aber “schießen kann ich nicht”.
Am 2. März 1940 wurde eine zweite Verhandlung angesetzt. Das Gnadengesuch wurde aber abgelehnt und das 1. Urteil bestätigt. Infolgedessen wurde Gerhard Steinacher am 30. März 1940 um 6 Uhr früh durch das Fallbeil hingerichtet.

Noch in seinem Abschiedsbrief an die Eltern beteuerte er, dass er nicht gegen sein Gewissen handeln könne.

Lebensbericht und die Briefe zwischen Gerhard und seinen Eltern: Gerhard Steinacher

Bericht auf jw.org Gedenktafel zu Ehren eines Zeugen Jehovas http://www.jw.org/en/news/releases/by-region/austria/gerhard-steinacher-memorial-plaque/

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Wie Alex Ebstein die Konzentrationslager Auschwitz, Sachsenhausen und Flossenbürg überlebte und zu einem erfüllten Leben fand

von Christoph Wilker

Alex Ebstein lernte schon früh in seinem Leben, nicht aufzugeben. Er musste das lernen, sonst wäre er verloren gewesen. Selbst im Konzentrationslager Auschwitz war er immer davon überzeugt, die Hitlerzeit zu überleben. Im Konzentrationslager Flossenbürg befürchtete er, den Steinbruch nicht zu überleben.

Alex kam 1926 in einer jüdischen Familie zur Welt und wurde mit sechs Jahren eingeschult. Er kam in eine Gemeinschaftsschule für Kinder aus Familien, die anderen Konfessionen als der evangelischen oder der katholischen, angehörten. “In der Schule verspürte ich keinen Hass. Wir Juden wurden normal behandelt. Das änderte sich auch nicht, als Hitler 1933 an die Macht kam”, erinnerte sich Alex. Er bezeichnete sein Elternhaus als jüdisch-liberal. Doch es kam – wie allgmein bekannt – Verweis von der öffentlichen Schule, Verlust von Arbeit und Wohnung, Judenstern, Deportation. Die Fahrt nach Auschwitz waren die letzten Stunden, die Alex mit seiner Mutter verbrachte.

Im Konzentrationslager Sachsenhausen hatte Alex das erste Mal von den “Bibelforschern” gehört. Doch erst im KZ Flossenbürg kam es zu einer ersten persönlichen Begegnung mit einem Mitglied. Alex traf den Ukrainer Daniel Budakowsky. Das war der Wendepunkt in seinem Leben.

ISBN: 978-3-86222-315-2 zu bestellen bei Amazon

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Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden
Christoph Wilker

Bisher weitgehend unbekannt, setzten die Zeugen Jehovas während der Zeit des Nationalsozialismus immer wieder ein Zeichen gegen den vorherrschenden Antisemitismus in der Gesellschaft, indem sie als „jüdisch“ verfolgten Personen halfen. In jahrelanger Recherche hat Christoph Wilker dafür Belege gesammelt und stellt nun einige bewegende Einzelschicksale vor, wie das des jungen Berliners Dagobert Lewin, der 1942 bei einer Familie von Zeugen Jehovas Schutz fand.
Seine Recherchen beleuchten eine bisher wenig beachtete Seite des zivilen Widerstands. „In diesem Buch sind Berichte von Zeugen Jehovas zusammengetragen, die ― spät genug ― ein helles Licht auf einen weithin unbekannten Aspekt der Hilfe für Juden und deren Rettung werfen.“ (Prof. Dr. Wolfgang Benz, Historiker, Antisemitismusforscher).

Bestellung bei Amazon: Die unbekannten Judenhelfer, Christoph Wilker
ISBN 978-3862224357

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