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N e u e s   P r o j e k t

Hermine Liska

Zurück in die Schulklassen

„Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.“ 

(Honoré de Balzac)

Hermine Liska war über 20 Jahre als Zeitzeugin unterwegs und erzählte über ihr Leben – eine Geschichte, die auch Jugendliche unserer Zeit bewegt. Einige unserer Referentinnen/Referenten begleiteten Hermine Liska jahrelang. So ist es möglich, dass sie über Hermines Leben berichten und viele ihrer bemerkenswerten Geschichten über Mut, Glauben und Tapferkeit erzählen.

Mit dem NEUEN PROJEKT des Vereins LILA WINKEL lebt die Geschichte weiter und kehrt in die Schulklassen zurück.

Nähere Informationen

 


 

Timewitnesses

Next school dates

Here is the full table with filter ability

Date School Zip City Timewitness Feedback
07.04.2026 BG Köflach 8580 Köflach Ernst Reiter Gedenkprojekt
08.04.2026 HLW Fohnsdorf 8753 Fohnsdorf Friedrich Tschoggl
08.04.2026 MS Finkenstein 9584 Finkenstein Hermine Liska Gedenkprojekt
08.04.2026 MS Velden 9220 Velden am Wörther See Hermine Liska Gedenkprojekt
08.04.2026 MS3 Weiz 8160 Weiz Judith Ribic
09.04.2026 MS St. Jakob im Rosental 9184 St. Jakob im Rosental Hermine Liska Gedenkprojekt
13.04.2026 PTS Leoben 8700 Leoben Judith Ribic
13.04.2026 MS Bruckner der Franziskanerinnen 4020 Linz Hermine Liska Gedenkprojekt
13.04.2026 Poly Dornbirn 6850 Dornbirn Ernst Reiter Gedenkprojekt
13.04.2026 MS 23 Linz Ebelsberg 4030 Linz Hermine Liska Gedenkprojekt
13.04.2026 HBLW Landwied Linz 4020 Linz Ernst Reiter Gedenkprojekt
14.04.2026 HLW Haag 3350 Haag Ernst Reiter Gedenkprojekt
14.04.2026 MS Reichenthal 4193 Reichenthal Hermine Liska Gedenkprojekt
14.04.2026 MS Seitenstetten 3353 Seitenstetten Hermine Liska Gedenkprojekt
14.04.2026 Landesberufsschule Bregenz 6900 Bregenz Ernst Reiter Gedenkprojekt
14.04.2026 BG Lustenau 6890 Lustenau Ernst Reiter Gedenkprojekt
14.04.2026 PTS Rankweil 6830 Rankweil Ernst Reiter Gedenkprojekt
15.04.2026 MS Sinabelkirchen 8261 Sinabelkirchen Judith Ribic
15.04.2026 Landesberufsschule Feldkirch 6800 Feldkirch Ernst Reiter Gedenkprojekt
15.04.2026 MS Ertl 3355 Ertl Hermine Liska Gedenkprojekt
15.04.2026 Sportgymnasium Dornbirn 6850 Dornbirn Ernst Reiter Gedenkprojekt
15.04.2026 Poly Waidhofen a.d. Ybbs 3340 Waidhofen an der Ybbs Ernst Reiter Gedenkprojekt
16.04.2026 MS Strengberg 3314 Strengberg Hermine Liska Gedenkprojekt
16.04.2026 BG Rebberggasse Feldkirch 6800 Feldkirch Hermine Liska Gedenkprojekt
16.04.2026 BG/BRG Amstetten 3300 Amstetten Hermine Liska Gedenkprojekt
16.04.2026 Landesberufsschule Feldkirch 6800 Feldkirch Ernst Reiter Gedenkprojekt
16.04.2026 Bezauer Wirtschaftsschulen 6870 Bezau Ernst Reiter Gedenkprojekt
17.04.2026 HLW Leoben 8700 Leoben Friedrich Tschoggl
17.04.2026 BFS Pöchlarn 3380 Pöchlarn Peter Stocker
17.04.2026 BFS Langenlois 3550 Langenlois Peter Stocker
17.04.2026 MS 2 Weiz 8160 Weiz Judith Ribic
17.04.2026 MS Villach-Auen 9500 Villach Hermine Liska Gedenkprojekt
17.04.2026 BORG Götzis 6840 Götzis Ernst Reiter Gedenkprojekt
20.04.2026 MS Langenzersdorf 2103 Langenzersdorf Hermine Liska Gedenkprojekt
21.04.2026 MS Horn 3580 Horn Hermine Liska Gedenkprojekt
21.04.2026 MS Passail 8162 Passail Judith Ribic
21.04.2026 MS Horn 3580 Horn Hermine Liska Gedenkprojekt
21.04.2026 MS Vitis 3902 Vitis Hermine Liska Gedenkprojekt
22.04.2026 MS Ratten 8673 Ratten Judith Ribic
22.04.2026 MS Oberzeiring 8762 Oberzeiring Friedrich Tschoggl
22.04.2026 MS Hollabrunn 2020 Hollabrunn Hermine Liska Gedenkprojekt
23.04.2026 LBS Bad Gleichenberg 8344 Bad Gleichenberg Ingrid Portenschlager
23.04.2026 MS Villach-Auen 9000 Villach Kessia Färberböck
24.04.2026 Landesberufsschule Hallein 5400 Hallein Ingrid Portenschlager
24.04.2026 NMS Bärnbach 8571 Bärnbach Peter Stocker
24.04.2026 LBS Voitsberg 8570 Voitsberg Ingrid Portenschlager
24.04.2026 Poly Birkfeld 8190 Birkfeld Friedrich Tschoggl
28.04.2026 MS Kaindorf bei Hartberg 8224 Kaindorf bei Hartberg Hermine Liska Gedenkprojekt
30.04.2026 MS Trieben 8784 Trieben Judith Ribic

Number of attendees (pupils & teachers) in eyewitness talks298.831 Attendees

Why at schools?

Weil es nur mehr wenige Zeitzeugen gibt, die wir noch fragen können …

Weil man das vergangene Unrecht nicht vergessen darf …

Weil Gruppenzwang und Gewalt an Schulen zunehmen …

Weil es immer Feindseligkeit und Ausgrenzung gibt ...

Weil Mobbing auf der Tagesordnung steht …

Weil man das Gewissen eines anderen respektieren soll …

Weil man hofft, dass Menschen doch aus Fehlern lernen …

Weil die kriegerischen Auseinandersetzungen kein Ende nehmen …

Weil sich Geschichte leicht wiederholen könnte …

Weil wir das Gebot haben "Liebe deinen Nächsten" ...

Weil wir für Frieden und Gerechtigkeit arbeiten wollen …

Erlass des Bundesministeriums für Zeitzeugengespräche (pdf hier anklicken)

Der pädagogische Wert dieser Zeitzeugengespräche liegt darin, zu zeigen, wozu Intoleranz, geschickt geschürte Vorurteile und verhetzende Propaganda führen können.

Außerdem soll die heutige Jugend dazu angehalten werden, ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlernen und ‚nein‘ zu negativem Gruppenzwang (auch bei Alkohol und Drogen), Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten zu sagen.

Latest news

[translate to english]

Diese Erklärung äußerte Gerhard Steinacher in seinem Gnadengesuch. Die einfachen Worte sprechen Bände über die christlichen Werte, die sein Leben bestimmten. Die Familie Steinacher kam in den 1930er-Jahren mit Bibelforschern, heute Zeugen Jehovas, in Kontakt. Ein Vermerk auf der Rückseite seines Taufscheins zeigt, dass Gerhard am 28. Februar 1938 aus der röm. kath. Kirche ausgetreten ist.

Er wurde am 15. September 1939 um ca. 15 Uhr verhaftet. Über einen Monat verbrachte er in der Haftanstalt in der Hardtmuthgasse 42 in 1010 Wien und wurde am 28. Oktober 1939 in das Untersuchungsgefängnis nach Berlin NW 40 Alt-Moabit, überstellt.

Die erste Verhandlung fand am 11. November 1939 statt und Gerhard Steinacher wurde wegen Zersetzung der Wehrkraft zum Tode und zur Wehrunwürdigkeit verurteilt. “Ich will ja arbeiten”, sagte er immer wieder, aber “schießen kann ich nicht”.
Am 2. März 1940 wurde eine zweite Verhandlung angesetzt. Das Gnadengesuch wurde aber abgelehnt und das 1. Urteil bestätigt. Infolgedessen wurde Gerhard Steinacher am 30. März 1940 um 6 Uhr früh durch das Fallbeil hingerichtet.

Noch in seinem Abschiedsbrief an die Eltern beteuerte er, dass er nicht gegen sein Gewissen handeln könne.

Lebensbericht und die Briefe zwischen Gerhard und seinen Eltern: Gerhard Steinacher

Bericht auf jw.org Gedenktafel zu Ehren eines Zeugen Jehovas http://www.jw.org/en/news/releases/by-region/austria/gerhard-steinacher-memorial-plaque/

[translate to english]

Wie Alex Ebstein die Konzentrationslager Auschwitz, Sachsenhausen und Flossenbürg überlebte und zu einem erfüllten Leben fand

von Christoph Wilker

Alex Ebstein lernte schon früh in seinem Leben, nicht aufzugeben. Er musste das lernen, sonst wäre er verloren gewesen. Selbst im Konzentrationslager Auschwitz war er immer davon überzeugt, die Hitlerzeit zu überleben. Im Konzentrationslager Flossenbürg befürchtete er, den Steinbruch nicht zu überleben.

Alex kam 1926 in einer jüdischen Familie zur Welt und wurde mit sechs Jahren eingeschult. Er kam in eine Gemeinschaftsschule für Kinder aus Familien, die anderen Konfessionen als der evangelischen oder der katholischen, angehörten. “In der Schule verspürte ich keinen Hass. Wir Juden wurden normal behandelt. Das änderte sich auch nicht, als Hitler 1933 an die Macht kam”, erinnerte sich Alex. Er bezeichnete sein Elternhaus als jüdisch-liberal. Doch es kam – wie allgmein bekannt – Verweis von der öffentlichen Schule, Verlust von Arbeit und Wohnung, Judenstern, Deportation. Die Fahrt nach Auschwitz waren die letzten Stunden, die Alex mit seiner Mutter verbrachte.

Im Konzentrationslager Sachsenhausen hatte Alex das erste Mal von den “Bibelforschern” gehört. Doch erst im KZ Flossenbürg kam es zu einer ersten persönlichen Begegnung mit einem Mitglied. Alex traf den Ukrainer Daniel Budakowsky. Das war der Wendepunkt in seinem Leben.

ISBN: 978-3-86222-315-2 zu bestellen bei Amazon

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Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden
Christoph Wilker

Bisher weitgehend unbekannt, setzten die Zeugen Jehovas während der Zeit des Nationalsozialismus immer wieder ein Zeichen gegen den vorherrschenden Antisemitismus in der Gesellschaft, indem sie als „jüdisch“ verfolgten Personen halfen. In jahrelanger Recherche hat Christoph Wilker dafür Belege gesammelt und stellt nun einige bewegende Einzelschicksale vor, wie das des jungen Berliners Dagobert Lewin, der 1942 bei einer Familie von Zeugen Jehovas Schutz fand.
Seine Recherchen beleuchten eine bisher wenig beachtete Seite des zivilen Widerstands. „In diesem Buch sind Berichte von Zeugen Jehovas zusammengetragen, die ― spät genug ― ein helles Licht auf einen weithin unbekannten Aspekt der Hilfe für Juden und deren Rettung werfen.“ (Prof. Dr. Wolfgang Benz, Historiker, Antisemitismusforscher).

Bestellung bei Amazon: Die unbekannten Judenhelfer, Christoph Wilker
ISBN 978-3862224357

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