Zeitzeug:innen

Die nächsten Schultermine

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Datum Schule PLZ Ort Zeitzeug:in Feedback
15.04.2024 BORG Köflach 8580 Köflach Ingrid Portenschlager
15.04.2024 MS Pischelsdorf 8212 Pischelsdorf am Kulm Judith Ribic
16.04.2024 MS Gleisdorf 8200 Gleisdorf Judith Ribic
17.04.2024 Poly Pischelsdorf 8212 Pischelsdorf am Kulm Judith Ribic
17.04.2024 HLW Leoben 8700 Leoben Ingrid Portenschlager
22.04.2024 FOS-BOS Weiden, Deutschland 92637 Weiden in der Oberpfalz, Deutschland Ingrid Portenschlager
22.04.2024 PTS Leoben 8700 Leoben Friedrich Tschoggl
22.04.2024 MS Pestalozzi Leoben 8700 Leoben Friedrich Tschoggl
23.04.2024 WISCHU Weiden, Deutschland 92637 Weiden in der Oberpfalz, Deutschland Ingrid Portenschlager
25.04.2024 MS Stallhofen 8152 Stallhofen Hermine Liska Gedenkprojekt
25.04.2024 LBS Bad Gleichenberg 8344 Bad Gleichenberg Ingrid Portenschlager
25.04.2024 MS Kapfenberg Körner 8605 Kapfenberg Friedrich Tschoggl
26.04.2024 LBS Voitsberg 8570 Voitsberg Ingrid Portenschlager
26.04.2024 MS Bärnbach 8571 Bärnbach Ingrid Portenschlager
29.04.2024 Praxis MS Pädag Klagenfurt 9010 Klagenfurt am Wörthersee Peter Stocker
30.04.2024 MS Sinabelkirchen 8261 Sinabelkirchen Judith Ribic
02.05.2024 MS Luftenberg 4225 Luftenberg Ingrid Portenschlager
02.05.2024 MS Kapfenberg Körner 8605 Kapfenberg Friedrich Tschoggl
03.05.2024 MS St. Michael 8770 St. Michael in Obersteiermark Friedrich Tschoggl
03.05.2024 BFS Rohrbach 3163 Rohrbach Judith Ribic
06.05.2024 MS Mittersill/Neukirchen/Bramberg 5730 Mittersill Ingrid Portenschlager
07.05.2024 MS Horn 3580 Horn Hermine Liska Gedenkprojekt
08.05.2024 MS Grafenegg 3492 Etsdorf am Kamp Hermine Liska Gedenkprojekt
08.05.2024 MS1 Weiz 8160 Weiz Judith Ribic
13.05.2024 CSM Wieselburg 3250 Wieselburg Ingrid Portenschlager
13.05.2024 MS3 Weiz 8160 Weiz Judith Ribic
13.05.2024 MS3 Weiz 8160 Weiz Judith Ribic
14.05.2024 BRG Wieselburg 3250 Wieselburg Ingrid Portenschlager

Anwesendenzahl (Schüler:innen & Lehrer:innen) bei Zeitzeugengesprächen269.741 Anwesende

Warum an Schulen?

Weil es nur mehr wenige Zeitzeugen gibt, die wir noch fragen können …

Weil man das vergangene Unrecht nicht vergessen darf …

Weil Gruppenzwang und Gewalt an Schulen zunehmen …

Weil es immer Feindseligkeit und Ausgrenzung gibt ...

Weil Mobbing auf der Tagesordnung steht …

Weil man das Gewissen eines anderen respektieren soll …

Weil man hofft, dass Menschen doch aus Fehlern lernen …

Weil die kriegerischen Auseinandersetzungen kein Ende nehmen …

Weil sich Geschichte leicht wiederholen könnte …

Weil wir das Gebot haben "Liebe deinen Nächsten" ...

Weil wir für Frieden und Gerechtigkeit arbeiten wollen …

Erlass des Bundesministeriums für Zeitzeugengespräche

Der pädagogische Wert dieser Zeitzeugengespräche liegt darin, zu zeigen, wozu Intoleranz, geschickt geschürte Vorurteile und verhetzende Propaganda führen können.

Außerdem soll die heutige Jugend dazu angehalten werden, ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlernen und ‚nein‘ zu negativem Gruppenzwang (auch bei Alkohol und Drogen), Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten zu sagen.

Aktuelles

Die unbekannten Judenhelfer

Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden
Christoph Wilker

Bisher weitgehend unbekannt, setzten die Zeugen Jehovas während der Zeit des Nationalsozialismus immer wieder ein Zeichen gegen den vorherrschenden Antisemitismus in der Gesellschaft, indem sie als „jüdisch“ verfolgten Personen halfen. In jahrelanger Recherche hat Christoph Wilker dafür Belege gesammelt und stellt nun einige bewegende Einzelschicksale vor, wie das des jungen Berliners Dagobert Lewin, der 1942 bei einer Familie von Zeugen Jehovas Schutz fand.
Seine Recherchen beleuchten eine bisher wenig beachtete Seite des zivilen Widerstands. „In diesem Buch sind Berichte von Zeugen Jehovas zusammengetragen, die ― spät genug ― ein helles Licht auf einen weithin unbekannten Aspekt der Hilfe für Juden und deren Rettung werfen.“ (Prof. Dr. Wolfgang Benz, Historiker, Antisemitismusforscher).

Bestellung bei Amazon: Die unbekannten Judenhelfer, Christoph Wilker
ISBN 978-3862224357

Und wieder war ich gerettet

Wie Alex Ebstein die Konzentrationslager Auschwitz, Sachsenhausen und Flossenbürg überlebte und zu einem erfüllten Leben fand

von Christoph Wilker

Alex Ebstein lernte schon früh in seinem Leben, nicht aufzugeben. Er musste das lernen, sonst wäre er verloren gewesen. Selbst im Konzentrationslager Auschwitz war er immer davon überzeugt, die Hitlerzeit zu überleben. Im Konzentrationslager Flossenbürg befürchtete er, den Steinbruch nicht zu überleben.

Alex kam 1926 in einer jüdischen Familie zur Welt und wurde mit sechs Jahren eingeschult. Er kam in eine Gemeinschaftsschule für Kinder aus Familien, die anderen Konfessionen als der evangelischen oder der katholischen, angehörten. “In der Schule verspürte ich keinen Hass. Wir Juden wurden normal behandelt. Das änderte sich auch nicht, als Hitler 1933 an die Macht kam”, erinnerte sich Alex. Er bezeichnete sein Elternhaus als jüdisch-liberal. Doch es kam – wie allgmein bekannt – Verweis von der öffentlichen Schule, Verlust von Arbeit und Wohnung, Judenstern, Deportation. Die Fahrt nach Auschwitz waren die letzten Stunden, die Alex mit seiner Mutter verbrachte.

Im Konzentrationslager Sachsenhausen hatte Alex das erste Mal von den “Bibelforschern” gehört. Doch erst im KZ Flossenbürg kam es zu einer ersten persönlichen Begegnung mit einem Mitglied. Alex traf den Ukrainer Daniel Budakowsky. Das war der Wendepunkt in seinem Leben.

ISBN: 978-3-86222-315-2 zu bestellen bei Amazon

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