Zeitzeug:innen

Die nächsten Schultermine

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Datum Schule PLZ Ort Zeitzeug:in Feedback
27.05.2024 Berufsschule St. Veit 9300 St. Veit an der Glan Peter Stocker
27.05.2024 BRG Steyr 4400 Steyr Judith Ribic
27.05.2024 HLW Steyr 4400 Steyr Judith Ribic
28.05.2024 MS St. Johann Graz Mariatrost 8010 Graz Judith Ribic
29.05.2024 MMS Ferdinandeum Graz 8010 Graz Judith Ribic
03.06.2024 Staatliche Berufsschule 1 Traunstein Deutschland 83278 Traunstein Deutschland Judith Ribic
03.06.2024 Montessori-Schule Traunstein Deutschland 83278 Traunstein Deutschland Judith Ribic
04.06.2024 SportMS Neualm Hallein 5400 Hallein Judith Ribic
04.06.2024 Christian Doppler-Gymnasium Salzburg 5010 Salzburg Judith Ribic
07.06.2024 BORG Lienz 9900 Lienz Peter Stocker
10.06.2024 MS 2 Leibnitz 8430 Leibnitz Judith Ribic
14.06.2024 MS Rieger Hartberg 8230 Hartberg Judith Ribic
17.06.2024 MS Kirchbichl 6322 Kirchbichl Hermine Liska Gedenkprojekt
17.06.2024 MS Wörgl 6300 Wörgl Hermine Liska Gedenkprojekt
18.06.2024 MS Stumm 6275 Stumm Hermine Liska Gedenkprojekt
18.06.2024 MS Jenbach 6200 Jenbach Hermine Liska Gedenkprojekt
19.06.2024 MS Lechtal Elbingen 6652 Elbigenalp Hermine Liska Gedenkprojekt
19.06.2024 MS1 Leibnitz Wagnastraße 8430 Leibnitz Judith Ribic
19.06.2024 LBS Knittelfeld 8720 Knittelfeld Friedrich Tschoggl
20.06.2024 HAK Telfs 6410 Telfs Hermine Liska Gedenkprojekt
20.06.2024 MS Umhausen 6441 Umhausen Hermine Liska Gedenkprojekt
20.06.2024 MS 1 Deutschlandsberg 8530 Deutschlandsberg Judith Ribic
21.06.2024 Akademisches Gymnasium Angerzell Innsbruck 6020 Innsbruck Hermine Liska Gedenkprojekt
24.06.2024 LBS Hallein 5400 Hallein Judith Ribic
25.06.2024 MS Langenwang 8665 Langenwang Friedrich Tschoggl
25.06.2024 MS Langenwang 8665 Langenwang Friedrich Tschoggl

Anwesendenzahl (Schüler:innen & Lehrer:innen) bei Zeitzeugengesprächen273.570 Anwesende

Warum an Schulen?

Weil es nur mehr wenige Zeitzeugen gibt, die wir noch fragen können …

Weil man das vergangene Unrecht nicht vergessen darf …

Weil Gruppenzwang und Gewalt an Schulen zunehmen …

Weil es immer Feindseligkeit und Ausgrenzung gibt ...

Weil Mobbing auf der Tagesordnung steht …

Weil man das Gewissen eines anderen respektieren soll …

Weil man hofft, dass Menschen doch aus Fehlern lernen …

Weil die kriegerischen Auseinandersetzungen kein Ende nehmen …

Weil sich Geschichte leicht wiederholen könnte …

Weil wir das Gebot haben "Liebe deinen Nächsten" ...

Weil wir für Frieden und Gerechtigkeit arbeiten wollen …

Erlass des Bundesministeriums für Zeitzeugengespräche

Der pädagogische Wert dieser Zeitzeugengespräche liegt darin, zu zeigen, wozu Intoleranz, geschickt geschürte Vorurteile und verhetzende Propaganda führen können.

Außerdem soll die heutige Jugend dazu angehalten werden, ein gesundes Selbstbewusstsein zu erlernen und ‚nein‘ zu negativem Gruppenzwang (auch bei Alkohol und Drogen), Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten zu sagen.

Aktuelles

Die unbekannten Judenhelfer

Wie Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus jüdischen Mitmenschen beistanden
Christoph Wilker

Bisher weitgehend unbekannt, setzten die Zeugen Jehovas während der Zeit des Nationalsozialismus immer wieder ein Zeichen gegen den vorherrschenden Antisemitismus in der Gesellschaft, indem sie als „jüdisch“ verfolgten Personen halfen. In jahrelanger Recherche hat Christoph Wilker dafür Belege gesammelt und stellt nun einige bewegende Einzelschicksale vor, wie das des jungen Berliners Dagobert Lewin, der 1942 bei einer Familie von Zeugen Jehovas Schutz fand.
Seine Recherchen beleuchten eine bisher wenig beachtete Seite des zivilen Widerstands. „In diesem Buch sind Berichte von Zeugen Jehovas zusammengetragen, die ― spät genug ― ein helles Licht auf einen weithin unbekannten Aspekt der Hilfe für Juden und deren Rettung werfen.“ (Prof. Dr. Wolfgang Benz, Historiker, Antisemitismusforscher).

Bestellung bei Amazon: Die unbekannten Judenhelfer, Christoph Wilker
ISBN 978-3862224357

Und wieder war ich gerettet

Wie Alex Ebstein die Konzentrationslager Auschwitz, Sachsenhausen und Flossenbürg überlebte und zu einem erfüllten Leben fand

von Christoph Wilker

Alex Ebstein lernte schon früh in seinem Leben, nicht aufzugeben. Er musste das lernen, sonst wäre er verloren gewesen. Selbst im Konzentrationslager Auschwitz war er immer davon überzeugt, die Hitlerzeit zu überleben. Im Konzentrationslager Flossenbürg befürchtete er, den Steinbruch nicht zu überleben.

Alex kam 1926 in einer jüdischen Familie zur Welt und wurde mit sechs Jahren eingeschult. Er kam in eine Gemeinschaftsschule für Kinder aus Familien, die anderen Konfessionen als der evangelischen oder der katholischen, angehörten. “In der Schule verspürte ich keinen Hass. Wir Juden wurden normal behandelt. Das änderte sich auch nicht, als Hitler 1933 an die Macht kam”, erinnerte sich Alex. Er bezeichnete sein Elternhaus als jüdisch-liberal. Doch es kam – wie allgmein bekannt – Verweis von der öffentlichen Schule, Verlust von Arbeit und Wohnung, Judenstern, Deportation. Die Fahrt nach Auschwitz waren die letzten Stunden, die Alex mit seiner Mutter verbrachte.

Im Konzentrationslager Sachsenhausen hatte Alex das erste Mal von den “Bibelforschern” gehört. Doch erst im KZ Flossenbürg kam es zu einer ersten persönlichen Begegnung mit einem Mitglied. Alex traf den Ukrainer Daniel Budakowsky. Das war der Wendepunkt in seinem Leben.

ISBN: 978-3-86222-315-2 zu bestellen bei Amazon

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